Sprache lernen in 90 Tagen

Vokabeln lernen – Sprache in 90 Tagen sprechen


Eine Sprache in 90 Tagen zu lernen kann herausfordernd sein. Das Gedächtnis entpuppt sich als Sieb, die Lernmengen erhöhen sich, die Vokabeln haben oft einen ähnlichen Klang und du weißt irgendwann auch überhaupt nicht mehr, was du noch beherrscht und was du erneut vergessen hast. Und dann gehst du mit diesem Zustand in eine Prüfung. Kommst dir das bekannt vor? Vokabeln lernen ist allerdings einfacher, als du denkst. Das Besondere hier ist lediglich, dass du eine Lernmethode brauchst, weil jede Vokabel für sich gelernt werden muss und es unendlich viele sind. Nachfolgend werden dir zwei gute Lerntechniken zum Vokabeln lernen vorgestellt, von denen du stark profitieren kannst. Auf geht’s!

Kein Geld ausgeben und Vokabeln lernen mit Karteikasten

Kein Geld ausgeben für Vokabeln lernen
Kein Geld ausgeben für Vokabeln lernen

Für das Vokabeln lernen gilt der Karteikasten als bekannteste Lernmethode. Dabei zielt die Karteikasten-Technik auf ein gründliches, vollständiges Lernen. Wenn du diesen Kasten für entscheidende Lernmengen verwendest, muss er gepflegt werden, da er auch nur so funktioniert. Diese Lernmethode hat einige Vorteile: Sie ermöglicht dir ein lückenloses Vokabeln lernen. Damit erhältst du einen exakten Überblick darüber, wie viele Vokabeln du momentan lernst. Du kannst genau überblicken, wie viele du davon schon aktiv beherrschen kannst. Andererseits ist es möglich für dich zu sehen, wie viele der Vokabeln dir nicht leicht fallen zu lernen. Diese kann du dann gezielt lernen, dass du sie auch nicht erneut vergisst. Beim Vokabeln lernen mit dem Karteikasten stellst du sicher, dass du dein erworbenes Wissen selbst nach mehreren Jahren noch aktiv beherrscht.
Als Erstes solltest du die Vokabeln auf Karteikarten im Format von DIN A6 oder A7 schreiben. Für jede Vokabel verwendest du eine Karte und setzt die Vorder- und Rückseite für die Lerninhalte ein. Als Lerninhalte sind die Dinge wie beispielsweise Vokabelkarten gemeint, mit denen sich das Wissen angeeignet wird, während das Lernmaterial den Stoff wie z. B. das Lehrbuch darstellt, aus dem es möglich ist, diese Lerninhalte zu erstellen.

Schau dir dieses kurze Video an. So lernst du Selbstverantwortung zu übernehmen:

https://www.youtube.com/watch?v=iZ9pBd_J7dU
Lerninhalte haben viele verschiedene Dimensionen. Das heißt, wenn du beispielsweise englische Vokabeln lernen möchtest, ist es erst einmal naheliegend, dass du das Wort auf Englisch und seine deutsche Bezeichnung lernen wirst. Das wären zweidimensionale Lerninhalte. Weil eine Karteikarte selbstverständlich auf beiden Seiten beschreibbar ist, wirst du das englische Wort auf die Vorderseite und das deutsche auf die Rückseite schreiben. Bei manchen Sprachen gibt es zwangsläufig mehr als zwei Dimensionen. Zum Beispiel im Chinesischen sind es die Schriftzeichen, den Ton, die Aussprache und die Bedeutung, also vier Dimensionen. Gerade aus diesem Grund ist diese Sprache etwas schwierig zu lernen. Aber auch bei leichteren Lerninhalten ist es sinnvoll beim Vokabeln lernen gleich vorab weitere Dimensionen aufzunehmen. Wenn du beispielsweise Latein lernst, ergibt es Sinn den Genus von Substantiven auch mit zu lernen. Selbst die Deklination gehört dazu, damit du die Vokabel beherrscht. Wenn du demnach Latein mit vierdimensionalen Karteikarten lernst, hast du zwar ein bisschen mehr Arbeit, sorgst jedoch für vollständige Lerninhalte und vergrößerst deren systematische Relevanz. Kombinationen dieser Vokabel mit weiteren Worten oder Beispielsätze, selbst bedeutende Abgrenzungen zu ähnlichen Begriffen usw. kannst du ebenso auf die Karteikarte schreiben.
Jetzt fängst du an mit dem Vokabeln lernen. Nachdem du sie erstmalig gelernt hast, stellt sich nun die

Die Lerndimension zum Vokabeln lernen
Die Lerndimension zum Vokabeln lernen

Frage, wann du diese für die nächste Wiederholung in die Hand nimmst. Weil du diese Vokabeln erst einmal angeschaut hast, sind diese ziemlich schnell erneut aus dem Gedächtnis verschwunden. Ein kurzfristiges Wiederholen ist daher erforderlich. Es ist sinnvoll, dass du diese Vokabeln spätestens nach einem Tag wiederholst. Diese hast du jetzt einmal gelernt und auch einen Tag später erneut aus dem Gedächtnis abgerufen. Daher wird der Zeitabschnitt bis zum nächsten Wiederholen größer. Jetzt solltest du für dich ausprobieren, wie lange du die Vokabeln nach dem Wiederholen behältst. Versuche es noch einmal nach zwei bis drei Tagen. War das Abrufen dieser Vokabeln erfolgreich, kannst du es wieder nach fünf Tagen probieren usw. Wichtig ist dann eine farbige Karte zu nehmen und hierauf mit dem Bleistift das Datum zu schreiben, an dem diese Karten wiederholt werden sollen. Hierbei ist es besonders hilfreich mehrere Trennwände im Karteikasten einzufügen, damit du den Überblick behältst. Und jeden Begriff, den du beim Vokabeln lernen nicht mehr wusstest, legst du erneut in das vorderste Fach.
Nun geht es um das konkrete Anwenden dieser Lernmethode. Du solltest dir nun überlegen, wie viel Zeit du für das Vokabeln lernen täglich hast. Am besten ist es, wenn du nach etwa 30- bis 45-minütigem Lernen immer eine Pause zu machst.

Einfacher und schneller Vokabeln lernen mit der Schlüsselwortmethode

Neben dem Wiederholen beim Vokabeln lernen, gibt es noch eine andere Lerntechnik: Das Vernetzen von Begriffen mit anderen Dingen, insbesondere in einer Geschichte. Hier handelt es sich um eine Assoziationstechnik, die einfach einen zusätzlichen Zugang zum Wissen im Gedächtnis anlegt und es in einen ganz fiktiven Zusammenhang bringt. Diese Lernmethode ist so leistungsfähig, dass du damit beim Vokabeln lernen unglaublich erfolgreich sein kannst. Sicherlich kennst du das Gefühl, wenn dich jemand beim Vokabeln lernen abfragt: Ich weiß es, Augenblick mal… Und dann weiß du den Begriff doch nicht. So etwas passiert dir bei der Schlüsselwortmethode nicht. Denn du benötigst wahrscheinlich zwei bis drei Sekunden für die Herleitung deiner Antwort, aber du kommst mit Sicherheit drauf. Diese Assoziationstechnik eignet sich hervorragend für das Vokabeln lernen.

Mit der Schlüsselwortmethode kannst du schneller Vokabeln lernen.
Schlüsselwortmethode zum Vokabeln lernen

Bestimmt hast du schon mal selbst Eselbrücken gebildet. Exakt nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Schlüsselwortmethode. Sie ist aber genauer. Bei ihr fügst du deiner Vokabel ein Wort dazu, welches eine Mittlerfunktion hat. Diesen Mittlerbegriff entnimmst du direkt der Fremdsprachen-Vokabel und verbindest ihn über eine Geschichte mit der deutschen Bedeutung. Das ist ziemlich raffiniert, da die beiden Teile dem Gedächtnis leicht zugänglich sind. Beim Vokabeln lernen erfolgt daher mit der Schlüsselwortmethode ein Doppelschritt: In der Vokabel suchst du einen Hinweis auf ein weiteres Wort. Das ist dann das Schlüsselwort. Weiterhin verbindest du die Bedeutung des Begriffs mit dem Schlüsselwort in einer kleinen Geschichte.
Beim Vokabeln lernen lässt sich das Schlüsselwort aus dem Wortstamm oder aus dem Klang der Vokabel ableiten. Am besten, du nimmst das Naheliegendste, was den Klang des Begriffs hergibt – entweder in seiner richtigen Aussprache oder auch seiner Wortteile. Alles, was dir gleich einfällt, wird dir später beim Überlegen immer wieder leicht einfallen. Es reimt sich entweder auf deine Vokabel oder klingt so ähnlich. Die Vokabel kann ebenso zu zwei Schlüsselworten werden, die eine Verbindung zu der Bedeutung aufbauen. Der Schlüsselbegriff ist wie die Schlüsselgeschichte eine ziemlich persönliche Angelegenheit. Er braucht keinen zu beeindrucken oder besonders verrückt sein. Denn er stellt beim Vokabeln lernen ein technisches Hilfsmittel für dein Gedächtnis, also ein Werkzeug dar. Du solltest mit dem Suchen nach einem Schlüsselwort im Einzelfall nicht zu viel Zeit verbringen. Es genügt ja, wenn es einigermaßen okay ist. Der Schlüsselbegriff kann ebenso aus einer dritten Sprache entnommen werden.

Geschichten erzählen beim Vokabeln lernen

Durch die Schlüsselwortmethode kannst du eine Geschichte erzählen. Hier nimmst du den Schlüsselbegriff und die Bedeutung der Vokabel. Betrachte sie wie Satzteile und ergänze etwas, das einen sinnvollen Zusammenhang zwischen den beiden herstellt. Nun hast du einige Möglichkeiten zur Auswahl. Entscheide nach deiner Vorliebe, wie du Schlüsselgeschichten erfindest:
Nimm den kürzesten Weg. Hast du als Bedeutung ein Substantiv oder als Schlüsselwort ein Verb oder umgekehrt, dann verbindest du sie direkt. Hier ein Beispiel aus dem Französischen: Aller heißt laufen. Als Schlüsselwort, kommt laufen infrage. Somit ergibt sich eine Schlüsselgeschichte: alle Sportler laufen. Hier kannst du dir beispielsweise viele Leute vorstellen, die bei einem Marathon laufen usw. Diese Vorgehensweise ist einfach, aber funktioniert.
Zerlege die ganze Vokabel in Schlüsselworte. Dabei suchst du dir nicht ein Schlüsselwort, sondern du versuchst, jede Silbe deiner Vokabel mit einem Schlüsselwort wiederzugeben. Vielleicht klingt das schwierig, ist jedoch auch ziemlich einfach und wird von vielen zum Vokabeln lernen verwendet. Nun ein Beispiel aus der lateinischen Sprache: Cubare bedeutet liegen. Hier sind die Schlüsselworte Kuh und Bahre. Als Schlüsselgeschichte ergibt sich: die Kuh befindet sich auf der Bahre. Wenn du als Schlüsselbegriff lediglich die Bahre nimmst, kannst du nach der obigen Methode beim Vokabeln lernen so vorgehen: Auf der Bahre bleiben. Somit ist es auch einprägsam. Ein weiteres Beispiel aus dem Französischen: Fiore heißt Blumen. Als Schlüsselworte können hier Vieh und Ohren eingesetzt werden. Somit hast du folgende Schlüsselgeschichte: Beim Vieh wachsen Blumen aus den Ohren. Das Bild solltest du dir mit möglichst vielen Details einprägen.
Oder du formulierst deine Schlüsselgeschichte etwas aufwendiger. Immer wieder gibt es von

Mit der Geschichtenmethode kannst du schneller Vokabeln lernen.
Geschichtenmethode zum Vokabeln lernen

Lernenden besonders kreative Geschichten zu hören. Wenn dir zu Schlüsselworten rasch eine gesamte Kette von Assoziationen einfällt, dann verwende sie für deine Geschichte. Dabei ist es nur wichtig, dass im Kern stets der Schlüsselbegriff die entscheidende Rolle spielt. Denn Geschichten, die zu aufwendig sind, erschweren dir das Vokabeln lernen. Bei manchen Vokabeln ist jedoch ein kreativer Einsatz erforderlich. Als Beispiel kann hier das englische Wort confession genommen werden, das Beichte oder auch Geständnis bedeutet. Dann folgt die Schlüsselgeschichte: Peter gehört der katholischen Konfession an und geht daher regelmäßig zur Beichte. Zu dieser Szene gehört auch ein detailreiches Bild dazu.

Kombinationstechnik für schnelleres Vokabeln lernen

Warum nicht beim Vokabeln lernen die Karteikastentechnik mit der Schlüsselwortmethode kombinieren? Um noch effektiver zu lernen, nutzt du einfach das Beste von den Lernmethoden. Somit gleichst du die beiden Schwachstellen von Karteikasten sowie der Schlüsselwortmethode aus: Der Karteikasten wird interessanter und die Schlüsselwortmethode systematischer. Als weitere Dimension notierst du die Schlüsselwörter auf die Karteikarte, die dir dann beim Erinnern der Vokabeln schneller hilft. Die Karteikastentechnik, Schlüsselwortmethode oder eine Kombination der beiden Lernmethoden kann dir helfen, in 90 Tagen die gewünschte Fremdsprache zu lernen.

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Sprache lernen: Meister werden


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 12. Regel: Werde zum Meister der Sprachen!

Nun weißt Du also, wie Du eine Sprache in 90 Tagen lernen kannst, sodass Du dazu in der Lage bist, Dich in ihr zu verständigen. Du hast nun auch erfahren, was Du tun musst, um eine Sprache wirklich zu beherrschen und sogar, wie Du das Niveau eines Muttersprachlers erreichst. Was kommt also als nächstes? Genau, das Beherrschen mehrerer Sprachen. Selbstverständlich kannst Du das gleiche Muster immer wieder bei anderen Sprachen anwenden. Auf diese Weise kannst Du jede Sprache lernen, die dich interessiert, und zu einem echten Polyglott werden. Sprachgenies wie Benny Lewis raten jedoch dazu, nicht mehrere neue Sprachen gleichzeitig zu beginnen, sondern immer nur eine Sprache zu lernen, bis Du in dieser zumindest das Fortgeschrittenenlevel B2 erreicht hast. Kurz: Wenn Du Dich in einer Sprache sicher fühlst, kannst Du mit der nächsten beginnen.

Auch wenn Du eine Sprache in 90 Tagen lernen kannst, bedarf es regelmäßiger Übung, um Deine Sprachkenntnisse aufrecht zu erhalten. Eine Sprache ist etwas Lebendiges, das gehegt und gepflegt werden möchte. Versuche daher, deine Zielsprache(n) so oft es geht anzuwenden. Glaube auch nicht, dass irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem Du eine Sprache perfekt beherrscht – das tut nämlich niemand. Sprachen verändern sich ständig, sie sind ein Ausdruck der Kultur sowie des Zeitgeistes und somit niemals komplett „zu fassen“. Doch genau das ist es, was Sprachen so spannend macht!

Nichts ist besser geeignet, um eine Sprache zu lernen oder um Sprachkenntnisse aufrecht zu erhalten als Skype. Werde Teil der großen Onlinecommunity von Sprachgenies und tausche Dich mit diesen online aus. So könnt ihr nicht nur eure individuellen Erfahrungen mit dem Lernen von Sprachen teilen, sondern auch eure Sprachkenntnisse aufrecht erhalten. Und wer weiß, vielleicht findest Du so ja gleich die nächste Sprache, die von Dir in Angriff genommen werden möchte…

In The1Challenge ist das eine von 11 extremen Challenges: in 90 Tage im Selbstexperiment Portugiesisch lernen.

Neben der Challenge in 90 Tage eine Sprache lernen, habe ich jeden Tag eine gute Tat getan, von 5 auf 250km Wüstenmarathon in 12 Wochen trainiert, den Mt. Everest in einem Tag in einem Hochhaus bestiegen, Menschen von ihren Ängsten befreit und noch viel mehr.

Welche Sprache lernst du gerade und mit welchen Ziel? Schreib mir doch in die Kommentare!

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Sprache lernen: Klingen wie ein Muttersprachler


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 11. Regel: Klinge wie ein Muttersprachler!

Während es beim Sprachniveau C1 um das Erlangen von Fachvokabular geht, dreht sich bei C2 alles darum, wirklich auf dem Level eines Muttersprachlers zu sein. Das heißt jedoch nicht, dass Du nicht auch auf diesem Level noch einen deutlich heraushörbaren Akzent haben könntest und gelegentlich Fehler machen würdest. In Wirklichkeit hängt es nämlich gar nicht so sehr von Deinen Sprachkenntnissen ab, ob Du als Muttersprachler durchgehst, sondern von drei ganz anderen Faktoren.

  1. Dein Akzent: Nichts verrät Dich eher als Nicht-Muttersprachler als Dein Akzent. Wenn Du bestimmte Laute nicht aussprechen kannst, wirst Du niemals authentisch klingen. Daher solltest Du jene Laute, die so besonders für Deine Zielsprache sind, intensiv üben und deren Aussprache trainieren. Hier können Dir Muttersprachler ebenso helfen wie Youtube-Videos. Übe jeden Tag so lange, bis die Aussprache perfekt sitzt.
  2. Die Betonung: Ebenso wie Dein Akzent verrät Dich auch eine falsche Betonung im Handumdrehen als Nicht-Muttersprachler. Daher musst Du lernen, welche Vokale wann lang oder kurz sowie steigend oder fallend ausgesprochen werden. Dabei kannst Du Dich zum Beispiel an der Trainingsmethode eines Freundes von Benny Lewis orientieren. Dieser visualisiert die Sätze seiner Zielsprache, um den Rhythmus sowie die Tonalität der Sprache zu erkennen. So wird das Wort France im Satz „I want to go to France“ anders – nämlich mit fallender statt mit steigender Betonung – ausgesprochen als im Satz „France is a beautiful country“. Dieses Beispiel zeigt Dir deutlich, dass die Betonung von Wörtern und Buchstaben auch vielfach von ihrer Umgebung abhängig ist. Um diese zu lernen, solltest Dich nun mehr auf den Klang der Wörter als auf deren Bedeutung konzentrieren. Sieh Dir Youtube-Videos von Mutterprachlern an oder höre Podcasts. Versuche den speziellen Klang der Sprache so gut wie möglich zu imitieren und lasse Dich im Anschluss von einem Muttersprachler korrigieren. So gelingt es Dir, Dir eine authentische Sprachmelodie anzueignen.
  3. Dein Auftreten: Dieser Punkt kommt vor allem dann zum Tragen, wenn Du Dich im Land deiner Zielsprache aufhältst. Wenn Du durch dein Auftreten und Deine Kleidung ganz offensichtlich keinen Zweifel daran lässt, dass Du aus einem anderen Land kommst, stehen die Chancen sehr gering, dass die Einheimischen Dich in ihrer Landessprache anreden. Viel eher werden sie versuchen, auf Englisch mit Dir ins Gespräch zu kommen. Dies ist ein Automatismus, den viele polyglotte Menschen – so auch Benny Lewis – nur allzu gut kennen. Was kannst Du also tun, um diesem Muster zu entrinnen? Versuche, zum Einheimischen zu werden! Beobachte, wie sich die Menschen kleiden, wie sie sich stylen, wie sie auftreten, wie ihre Mimik und ihre Gestik sind und versuche, diese zu übernehmen. Das heißt nicht, dass Du plötzlich die Landestracht tragen solltest, sondern einfach, dass Du die kleinen Feinheiten – etwa eher dunkle statt heller Kleidung – übernehmen solltest. Die Erfahrungen von Benny Lewis in Ägypten zeigen, welchen Unterschied diese ausmachen. So begannen, nachdem er sich an den landestypischen Stil angepasst hatte, plötzlich alle Menschen mit ihm Arabisch zu sprechen, während er zuvor ausschließlich auf Englisch angesprochen wurde. Plötzlich war er kein Tourist mehr, sondern ein Teil der dortigen Bevölkerung. Wenn Du also so viel Spracherfahrung und- praxis wie möglich sammeln möchtest, passe Dich den Einheimischen an. Auf diese Weise lernst Du auch Unschätzbares über die Kultur des Landes. Und denke immer daran: Imitation ist das ehrlichste Kompliment, das Du jemandem machen kannst.
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Sprache lernen: Profilevel C2


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 10. Regel: So schaffst Du den Sprung vom Konversationsniveau B1 zum Profilevel C2

Je mehr Sprachpraxis Du hast, desto schneller wirst Du eine Sprache fließend sprechen. Wenn Du eine Sprache lernst, solltest Du Deine Zielsprache daher jeden Tag – vom ersten Tag an – mindestens eine Stunde lang sprechen. Plane Deine Lerneinheiten um diese Stunde herum, um auf diese Weise sicherzugehen, dass sich auch wirklich Deine Sprachkenntnisse verbessern, und Du nicht irgendwelche unnötigen Vokabel lernst, die Du sowieso nie verwenden wirst.
Wenn Du Dich in einem Café oder übers Internet mit einem Muttersprachler unterhältst, beginne das Gespräch am besten mit Fragen nach dem Wochenende Deines Gesprächspartners und erzähle ihm, wie Deines war. Frage Dein Gegenüber nach seiner Meinung zu einem Thema, das Dich in letzter Zeit beschäftigt hat, und frage nach, was Deinem Gesprächspartner momentan wichtig ist. Am besten legst Du Dir eine Liste mit infrage kommenden Gesprächsthemen wie Hobbys, Urlaub, Beruf, Zukunftspläne, etc. an. So hältst Du das Gespräch nicht nur am Laufen, sondern sorgst auch dafür, dass es sich weiterentwickelt. Vermeiden solltest Du auf jeden Fall mit Ja und Nein zu beantwortende Entscheidungsfragen, denn diese würgen jede Unterhaltung schon im Ansatz ab.

Viele solcher Gespräche bringen Dich zusammen mit darauf abgestimmten Lerneinheiten in kurzer Zeit auf das Sprachniveau B1, sodass Du Muttersprachler bereits gut verstehen kannst, so lange diese klar, deutlich und nicht zu schnell sprechen. Um das zu erreichen, heißt es jedoch dranbleiben, nicht aufgeben und sich nicht frustrieren lassen – auch wenn Du manchmal das Gefühl hast, dein Kopf würde gleich explodieren. In Wahrheit machst Du gerade in diesen Momenten die größten Fortschritte.

Gerade, wenn es darum geht, eine Sprache zu lernen, können sich die Lernmethoden von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Während die einen zuerst Sprechen lernen, dekonstruieren die anderen zu Beginn die komplette Grammatik. Welcher Ansatz für Dich der beste ist, ist eine höchst individuelle Frage, die nur Du beantworten kannst. Lass Dir jedoch gesagt sein: Es gibt kein richtig und kein falsch. Alles, was Dich in Deinen Sprachkenntnissen weiterbringt und Dir hilft, die Sprache zu lernen, ist super.

Wenn Du das Sprachniveau B2 erreicht hast, wirst Du merken, wie viel Spaß eine Fremdsprache machen kann. Du kannst Dich über so gut wie jedes Thema unterhalten und die Sprache in allen möglichen Situationen nutzen. Um von B1 auf das Level B2 zu springen, solltest Du jene Fehler, die Du bislang beim Sprechen gemacht hast, intensiv aufarbeiten und Deinen Sprachkenntnissen das nötige grammatikalische Gerüst geben. Anders sieht es da schon beim Sprung von B2 auf C1 aus: Nun musst Du anfangen zu lesen – und zwar nicht irgendetwas, sondern anspruchsvolle Texte wie Zeitungsartikel und Blog Posts zu verschiedenen Themen wie Technik und Politik. Am besten liest Du Dir jeden Tag online die aktuellen Artikel einer großen Tageszeitung durch. Versuche, eine möglichst große Themenvielfalt abzudecken, um Dir so viel spezifisches Vokabular wie möglich anzueignen. Wenn Du einen Online-Tutor hast, bitte ihn, eines der von Dir gerade gelesenen Themen zu diskutieren – und zwar so, dass Du das nötige Fachvokabular auch wirklich benutzt, anstatt mit Ersatzbegriffen um den heißen Brei herum zu reden.

Hier kannst du dir eine Konversation zwischen Benny Lewis, der in diesem Video auf dem Sprachniveau C1 ist, und einer französischen Muttersprachlerin ansehen.

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Sprache lernen: kluge Ziele


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 9. Regel: Setze Dir KLUGE Ziele

Ziele zu haben ist generell wichtig im Leben. Auch wenn Du eine Sprache lernst, solltest du immer Dein Ziel vor Augen haben. Dabei solltest Du dieses auf jeden Fall genauer definieren. „Ich möchte die Sprache können“ reicht ganz sicherlich nicht aus. Zum einen ist diese Formulierung viel zu vage, zum anderen kann Dir niemand sagen, wann genau Du von Dir behaupten dürftest, die Sprache zu können. Ein solches Ziel wirst Du daher nur sehr schwer erreichen und es wird Dich auch eher demotivieren als anspornen. Was solltest Du daher also tun? Ganz einfach: Setze Dir kluge Ziele.

Bevor Du Dir ein kluges Ziel setzt, musst Du Dir darüber klar werden, was ein kluges Ziel eigentlich ist. Auch hier kannst Du von anderen Sprachgenies lernen. Benny Lewis definiert kluge Ziele als S.M.A.R.T. Goals – S wie specific (dt. spezifisch), M wie measurable (dt. messbar), A wie attainable (dt. erreichbar), R wie relevant (dt. wichtig) und T wie time-bound (dt. zeitgebunden). Wenn Du Dir also Dein individuelles Ziel setzt, sollte es diesen Kriterien entsprechen. So läufst Du nicht Gefahr, unrealistische oder zu vage Ziele, die Dich letztendlich nur entmutigen, anzuvisieren.

Der europäische Referenzrahmen für Sprachen ist sehr hilfreich bei der Setzung individueller Lernziele. Die Sprachniveaus A1 und A2 stellen das Einsteigerlevel dar, die Sprachniveaus B1 und B2 das Fortgeschrittenenlevel und die Sprachniveaus C1 und C2 die höchsten – und oft professionellen/themenspezifischen – Level. Dieser Referenzrahmen mit den unterschiedlichen Sprachniveaus bietet Dir eine Orientierungshilfe und nachvollziehbare sowie messbare Zwischenschritte auf dem Weg zu fließenden Sprachkenntnisse. So kannst Du Dir realistische Etappenziele setzen, die genau definiert sind. Darüber hinaus hast Du auch die Möglichkeit, Sprachprüfungen zu den einzelnen Niveaus abzulegen. Auf diese Weise erhältst Du das nötige Feedback zu deinem Lernerfolg.

Eines der am häufigst genannten, wenn Menschen eine Sprache lernen, ist es, die Sprache fließend zu sprechen. Aber was heißt das eigentlich genau? Nun, fließend sprichst Du eine Sprache dann, wenn Du Dich mit dieser in verschiedenen sozialen Situationen gleich gut ausdrücken kannst wie in Deiner Muttersprache. Das heißt, Du kannst Dich mühelos über die verschiedensten Themen unterhalten. Dieses Level wird meistens auf dem Sprachniveau B2 erreicht. Möchtest Du Deine Zielsprache also rein privat nutzen, reicht es vollkommen aus, wenn Du dieses Niveau anpeilst. Anders sieht die Sache da schon aus, wenn Du Deine Zielsprache auch beruflich einsetzen möchtest. Dann geht es weiter mit den Niveaus C1 und C2, die in der Regel fachspezifisches Vokabular umfassen.

Je mehr Du Dich auf Sprechen und Hören konzentrierst, desto schneller wirst Du eine Sprache lernen und fließende Sprachkenntnisse erreichen – möglicherweise schon in einigen Monaten. Daran solltest Du Dich auch orientieren, denn ein fixes Zeitfenster ist ebenso wichtig wie ein klar definierter Inhalt deines Ziels. Achte darauf, das Ziel nicht in allzu weite Ferne rücken zu lassen. Einige Monate sind ideal, während ein Jahr oder gar mehr viel zu lang ist, um Deine Motivation aufrecht zu erhalten. Viele Sprachinstitute kalkulieren etwa drei Monate für ein Sprachniveau – an diesem Richtwert kannst Du Dich zum Beispiel orientieren. Lege ein fixes Datum fest, an dem Du Dein Ziel erreicht haben möchtest, und dann reiße Dir den Allerwertesten auf, damit dies auch Realität wird. Protokolliere Deine täglichen Fortschritte und nutze Apps wie Lift, um das Erfüllen Deines täglichen Programms zu überwachen. So behältst Du Deine Fortschritte stets im Überblick.

Lift

Es gibt nur 2 Wege dein Leben zu führen: 1. Du bestimmst selber was passiert oder 2. es machen andere für dich

https://www.youtube.com/watch?v=DOsRBz03hPg

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Sprache lernen: Fehler machen auch Sprachgenies


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 8. Regel: Fehler passieren jedem, auch Sprachgenies

Etwas zu lernen, ist immer auch mit Fehlermachen verbunden – das gilt selbstverständlich auch für Sprachen. Niemand, der sich dazu entschieden hat, eine Sprache zu lernen, kann dies tun, ohne dabei auch einmal etwas falsch zu machen. Darüber solltest Du Dir von Anfang im Klaren sein. Nimm deine Fehler als natürliche Bestandteile des Lernprozesses an und nutze sie, um aus ihnen zu lernen. So gelingt es Dir nicht nur, Fortschritte zu machen, sondern auch, Dich vor Frustration zu schützen.

Mehr als die Hälfte aller Menschen spricht mehr als eine Sprache. Dies bedeutet, das Monolinguismus – Einsprachigkeit – kulturell und nicht biologisch bedingt ist. Wenn nun also Erwachsene daran scheitern, eine Sprache zu lernen, heißt das nicht, dass sie biologisch dazu nicht in der Lage sind, sondern dass sie es einfach verlernt haben, eine Sprache zu lernen. Eine Sprache zu lernen unterscheidet sich grundlegend vom Erlernen anderer Fähigkeiten. Trotzdem werden Sprachen akademisch immer noch gleich behandelt wie andere Fächer, ganz nach dem Motto: Lerne die Grammatik und das Vokabular Deiner Zielsprache und Du beherrscht sie. Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht.

Eine Sprache zu lernen reicht alleine noch nicht aus, um sie zu können. Vielmehr musst Du Dich an sie gewöhnen. Und das tust Du, indem Du die Sprache anwendest. Dazu ist sie schließlich auch da. Die Verständigung zwischen Menschen ist Sinn und Zweck einer Sprache. Gerade am Beginn kann das Sprechen einer neuen, ungewohnten Sprache eine sehr große Überwindung darstellen. Lass Dich davon nicht unterkriegen! Nutze die Sprache, so gut es irgendwie geht, und denke nicht ständig daran, welche Fehler Du gerade machen könntest. Am Beginn ist es nicht wichtig, dass Du alle Sätze fehlerfrei rüberbringst – viel wichtiger ist es, dass die Botschaft den Empfänger erreicht. Du solltest Dir auch keine allzu großen Gedanken darüber machen, ob Du vielleicht unhöflich klingen könntest. Im Normalfall merken die Leute, dass Du gerade dabei bist, ihre Sprache zu lernen. Vielleicht bringst Du sie mit Deinen charmanten Bemühungen sogar zum Lachen, was nicht nur die Basis für eine gute Beziehung, sondern auch einen zusätzlichen Ansporn für Dich darstellt.

Fehler, Rückschläge und Ängste sind völlig normal. Schau dir hier einen Mitschnitt aus einem Motivationsseminar an.

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Sprache lernen: Mnemonik für Vokabeln


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 7. Regel: Geht ein Esel über eine Brücke…nutze Mnemonik, um Dein Vokabular zu erweitern!

Vokabeln müssen rund achtmal wiederholt werden, bis sie im Gedächtnis hängenbleiben. Das kontinuierliche Wiederholen von Vokabeln ist daher unbedingt notwendig, um eine Sprache zu lernen, alleine reicht es jedoch noch lange nicht aus. Und jeder, der irgendwann versucht hat, eine Sprache zu lernen, kennt sicher diese ganz bestimmten Vokabeln, die auch nach der x-ten Wiederholung einfach nicht im Gedächtnis bleiben wollen. Die Lösung für diese Problemfälle lautet Mnemonik. Was sich nun vielleicht sehr geheimnisvoll anhört, ist nichts Anderes als die gute alte Eselsbrücke. Diese ist nach wie vor die beste Methode, um „widerspenstige“ Vokabeln endlich im Kopf zu behalten. Versuche Dir einfach zu jenen Wörtern lustige Geschichten auszudenken oder sie mit etwas Dir Bekanntem zu verknüpfen, sodass Du sie Dir leichter merken kannst. Sobald Du einen persönlichen Bezug zum jeweiligen Wort hergestellt hast, bleibt Dir dieses nämlich wesentlich schneller im Gedächtnis hängen.

Sollte Dir einmal partout keine Eselsbrücke einfallen wollen, kann Dir die Seite memrise.com weiterhelfen. Dort gibst Du einfach das jeweilige Wort ein, und schon erhältst Du nützliche Eselsbrücken, mit deren Hilfe Du Dir das Wort endlich merken kannst. Diese unterstützen Dich dann so lange, bis das Wort in Deinen natürlichen Wortschatz eingegangen ist. Auch wenn sich die ganze Prozedur jetzt vielleicht etwas langwierig anhört, ist sie dennoch überaus effektiv und darüber hinaus auch zeitsparender als das ewige Wiederholen derselben Vokabeln.

Lernen, mit Freude – Memrise

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Sprache lernen: Erwachsene lernen schneller


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 6. Regel: Erwachsene lernen eine Sprache schneller als Kinder. Wirklich!

Du glaubst, Du bist zu alt, um eine Sprache zu lernen? Niemals! Dass Kinder Sprachen viel schneller lernen als Erwachsene, ist eines der am weitest verbreiteten Vorurteile in Bezug auf Sprachen. Viele Menschen haben dieses so verinnerlicht, dass sie allen ernstes sogar meinen, zu alt zu sein, um noch eine Sprache zu lernen. Alles Blödsinn! Eine wissenschaftliche Studie der Universität Haifa beweist sogar das Gegenteil, nämlich dass Erwachsene Sprachen sogar einfacher lernen als Kinder. Diese Studie ist zu dem Schluss gekommen, dass Erwachsene unter den richtigen Umständen Grammatikregeln – anders als Kinder – intuitiv erkennnen und somit Kindern gegenüber einne Vorteil beim Sprachen Lernen haben. Diese Erkenntniss wird im Buch In Other Words des Autors Hakuta bekräftigt.

Im Gegensatz dazu gibt es nicht eine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Zusammenhang zwischen mangelnder Fähigkeit zum Spracherwerb und fortgeschrittenem Alter bestätigen könnte. Das Einzige, das sich beobachten lässt, sind veränderte Lebensumstände, die dazu führen, dass der Erwerb einer neuer Sprache mit zunehmendem Alter unwahrscheinlicher wird. So haben Erwachsene aufgrund privater sowie beruflicher Verpflichtungen einfach generell weniger Zeit, neue Sprachen zu lernen. Das heißt jedoch keinesfalls, dass sie unter anderen Umständen nicht dazu in der Lage wären. Denke daran: Du hast es bis zu einem gewissen Grad selbst in der Hand, die Umstände entsprechend zu formen. Also vergiss Ausreden und leg einfach los!

Die Studie der Universität von Haifa

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Sprache lernen: Spar Dein Geld


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 5. Regel: Spar Dein Geld, denn das beste Lernmaterial gibt es gratis

Das Angebot an Kurs- und Arbeitsbüchern für Sprachen ist sowohl in Buchhandlungen als auch in Onlineshops riesig. Dabei benötigst Du diese überhaupt nicht, um eine Sprache zu lernen! Es gibt mittlerweile so viele hervorragende und kostenlose Online-Sprachkurse, dass Du Dir das Geld für teure Lehrbücher getrost sparen kannst. Möchtest Du es wirklich sinnvoll einsetzen, um eine Sprache zu lernen, investiere es lieber in Online-Tutorials von Muttersprachlern.

Gerade was Sprachen lernen betrifft, ist die Auswahl an absolut hochwertigem Onlinematerial schier unüberschaubar und bietet für jeden Lerntyp etwas Passendes. So sind etwa die Portale italki, My Language Exchange und Interpals tolle Quellen für Online-Tutorials und Sprachaustausch. Zudem gibt es zahlreiche Seiten, auf denen Du lokale Parnter für Sprachtandems in Deiner Stadt finden kannst. Triff Dich mit diesen gemütlich auf einen Kaffee und verbessere dabei Deine Sprachkenntnisse. Eine gute Idee sind auch die Sprachinstitute von Universitäten. Vielleicht findest Du dort Muttersprachler, die sich gerne einmal die Woche mit Dir treffen, um auf diese Weise auch ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Du suchst einen Online-Kurs? DuoLingo ist absolut empfehlenswert und wird laufend erweitert. Dasselbe gilt für The Omniglot Intro, das BBC language`s intro sowie zahlreiche weitere kostenlose Onlineangebote. Du bist Dir nicht sicher, wie ein Wort ausgesprochen wird? Auf Forvo und Rhinospike kannst Du Dir Wörter sowie Phrasen aus unzähligen Sprachen von Muttersprachlern ausgesprochen anhören. Diesbezüglich kann Dir auch Google Translate weiterhelfen, während Lang 8 gratis Korrekturen von Texten anbietet. Du siehst also, dass Du wirklich kein Geld ausgeben musst, um eine Sprache zu lernen.

Lang 8
Rhinospike
Forvo

Du stehst auf gratis Seminare und gratis Motivation?

https://www.youtube.com/watch?v=1XB-uhoNbWM

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Sprache lernen: Sprachpraxis


Eine Sprache lernen in 90 Tagen – die 4. Regel: Nutze Skype zum Erlangen von Sprachpraxis

Nachdem Du jetzt deine Zielsprache schon gelesen, gehört und angesehen hast, wird es Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Das heißt für Dich: Sprich mit Muttersprachlern! Keine Sorge, hierfür musst Du ebenfalls nicht verreisen, denn auch das kannst du bequem von zu Hause aus machen. Dabei solltest Du die immens wichtige Rolle des Sprechens von Beginn an keinesfalls unterschätzen! Gerade hierin liegt der Schlüssel, um in kurzer Zeit eine Sprache zu lernen.
Nicht umsonst empfehlen Sprachgenies wie Benny Lewis, unbedingt so schnell wie möglich mit dem Sprechen zu beginnen. Leider sind viele herkömmliche Lernprogramme und Sprachkurse nach einem anderen Schema aufgebaut, sodass das Sprechen zu lange vernachlässigt wird. Dabei kannst Du gar nicht früh genug damit anfangen!

Du glaubst, Du kannst eine Sprache alleine im stillen Kämmerlein lernen? Vergiss es! Stattdessen solltest Du Dir im Internet gleich zu Beginn einen oder auch mehrere Tandempartner suchen und Dich mit diesen über Skype in Unterhaltungen stürzen. Während Dein Tandempartner Dir dabei hilft, Deine neue Sprache zu lernen, unterstützt Du ihn dabei, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten supergünstiger Online-Sprachtutorials. So kannst Du etwa auf dem Portal italki.com bereits für Kleingeld Einzeltutorials mit Muttersprachlern aus aller Welt erhalten. Du siehst also, wie viele Möglichkeiten das Internet Dir bietet, um Dich mit Muttersprachlern zu unterhalten und auf diese Weise schnell sowie effektiv eine Sprache zu lernen. Dabei solltest Du Dich auch von Deinen Hemmungen nicht unterkriegen lassen. Sei beruhigt, diese plagen so gut wie jeden, der gerade angefangen hat, eine Sprache zu lernen. Wir empfehlen Dir daher folgenden Trick: Öffne während des Skype-Gesprächs einfach ein Word-Dokument, in dem Du Dir die wichtigsten Vokabeln und Phrasen notiert hast. Diese Liste kann Dir im Laufe des Gesprächs nicht nur nützlich sein, sondern auch dabei helfen, Deine Nervosität abzubauen. Zusätzlich kannst Du auch ein Online-Wörterbuch öffnen, um im Zweifelsfall Vokabeln schnell übersetzen zu können. Was auch immer Dir hilft, tu es! Dein Ziel ist es, effektiv eine Sprache zu lernen, und nicht alte Lehrmethoden zu befolgen.

Ein individuell zusammengestellter Stundenplan ist wichtig, um Struktur zu schaffen. Dieser könnte in etwa so aussehen:

  • Lerne einige Stunden lang das Grundvokabular, bestehend aus den am häufigst genutzten Wörtern.
  • Nun starte eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler. Hierfür reichen am Beginn schon einige wenige Vokabeln aus. Wenn Du diese direkt anwendest, siehst Du auch gleich, welche anderen wichtigen Vokabeln Dir noch fehlen.
  • Lerne jene Vokabel, die Dir im Gespräch gefehlt haben.

Hier findest Du eine Übersicht über die besten freien Online-Wörterbücher.

Und hier kannst Du Dir ansehen und anhören, wie es klingt, wenn Sprachengenie Benny Lewis nach nur einer Übungsstunde versucht, Polnisch zu sprechen.