Betonplatten zertrümmern wie ein Shaolin Mönch


Betonplatten oder Ziegelsteine zertrümmern sieht in Kun-Fu-Filmen immer kinderleicht aus. Das wollte ich auch unbedingt lernen.

 

Seine Heiligkeit Großmeister Shi Yong Chan ist Abt und der Würdenträger des Shaolin Tempel Deutschlands. Er ist quasi der Europa-Chef der Shaolin und leitet den einzigen Shaolin Tempel in Deutschland. Er ist weltweit der erste direkte Ableger außerhalb Chinas und wurde im Auftrag seiner Heiligkeit, der Ehrwürdige Shi Yong Xin, Abt des Muttertempels, gegründet.

Dessen Gesandter, Großmeister Shi Yong Chuan, Abt des Shaolin Tempels Deutschland und drei weitere Mönche, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Künste, die früher nur innerhalb des Tempels vermittelt wurden, so vielen Menschen wie möglich hier in Europa zugänglich zu machen. Immer mehr Menschen aus Deutschland und den Nachbarländern haben den Wert von Shaolin entdeckt und kommen hierher, um davon geistig und körperlich zu profitieren. Ein richtiger Trend!

So gilt der Tempel in Berlin als das größte chan-buddhistische-Zentrum außerhalb Chinas. Hier werden regelmäßig buddhistische Zeremonien abgehalten, in denen für Frieden, Wohl und Gesundheit gebetet wird. (Fotoquelle)

Sehr lustig: Als ich dem ehrwürdigen Großmeister Shi Yong Chan über seine Assistenz stolz das Video unten und damit meine ersten Erfolge demonstrierte, lud er mich schnell wieder aus und zog seine Zusage zu einem persönlichen Interview wieder zurück. Den genauen Grund kenne ich nicht. Vielleicht ist aber auch einfach dieser sagenumwobene Bann, dieses Geheimnis und die Schwierigkeit Kampfkunst zu erlernen. In meinem Selbstversuch durfte ich lernen, dass die meisten Kampfsportler wenig mit Show und Bruchtests zu tun haben.

 

Der Selbstversuch: Stell dir vor du schlägst auf etwas dahinter

Betonplatten zertrümmern im 3. Versuch: 6 von 10 Betonplatten mit 5cm Dicke

 

Alles nur Show: So kann jeder in 3 Schritten Betonplatten zertrümmern wie ein Shaolin Mönch

Der Bruchtest: Test der Tugend des Geistes

Der einfache Bruchtest ist in vielen Kampfsportarten ein Prüfungsinhalt zum Erreichen eines höhergestellten Grades und erfordert relativ wenig zusätzliches Training. Es wird die Fähigkeit geprüft, die erlernten Techniken mit den damit verbundenen notwendigen Kenntnissen umzusetzen.

Im Gegensatz dazu zeichnet sich der sogenannte Powerbruchtest durch eine größere Menge an zu durchschlagendem Material oder einer Kombination mehrerer besonders harter Materialien aus.

Der Artistik-Bruchtest (Akrobatik-Bruchtest) hingegen kombiniert den Bruchtest mit artistischen (akrobatischen) Elementen.

Demgegenüber stellt der Powerbruchtest die sehr publikumswirksame Königsdisziplin dar und krönt oft den Abschluss von Wettbewerbsveranstaltungen im Bereich Kampfsport. (wiki)

 

Tugenden Wille und Mut:


意志

            Yì Zhì                Wille

 

Ein wichtiges Ziel des Shaolin Tempels ist es, bei seinen Schülern durch die Kampfkünste einen starken Willen zu entwickeln. Das ist notwendig, damit der Schüler seine Ziele nicht aus den Augen verliert und intensiv die Künste studiert.

Ein eiserner Wille, den zu haben von Vorteil ist, darf jedoch nicht zum Nachteil der anderen Angehörigen des Tempels oder des Tempels selbst eingesetzt werden. Er sollte auch nicht anderen Menschen zum Nachteil gereichen.

 

 

勇敢

            Yǒng Gǎn         Mut

 

Mut ist notwendig, um die Kampfkünste zu erlernen und um in schwierigen Situationen richtig zu handeln. Schüler des Shaolin Tempels arbeiten beständig an ihrem Mut.

Dieser Mut ist aber nicht mit dem blinden Mut zu verwechseln, der seinen Ursprung in unkontrollierten Gefühlen, Dummheit oder Angst hat. Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Überwinden derselben.

Diese Regeln waren und sind es noch heute eine wichtige Grundvoraussetzung zum Lernen und dem verantwortungsvollem Umgang mit den Kampfkünsten. Sie sichern das Kontrollieren und Bestehen eines reinen Herzens, ohne das man in den Kampfkünsten nicht voranschreiten kann.

 

Schritt 1: Der Aufbau

 

Bildtitel Karate Chop Step 2»Der schwarze Gürtel in Karate ist für diese Übung recht sinnvoll. Im schlimmsten Fall wirst du dir aber trotzdem die Hand brechen. Realistisch gesehen dauert es sechs Jahre, bis ein Karatemeister einen Schüler so weit hat, dass er sich an den Ziegelstein trauen kann. Aber gut, versuchen wir es.« So der Karatemeister.

Ich habe mir einfach vorgestellt, dass ich die 6 Jahre einfach überspringen kann.

1. Lege das Holz/ den Stein/ die Platte auf zwei Hauklötze.

2. Bring dich in Position. Dafür solltest du dich 60 cm vor dem Aufbau entweder schulterbreit hinstellen oder hinknien.

3. Bereite dich auf den Schlag vor, indem du dich beruhigst. Da der Schlüssel zum erfolgreichen Schlag der Geist ist, musst du so ruhig wie möglich sein, bevor du zuschlägst. Stell dir vor, wie deine Hand durch den Gegenstand geht. Wenn du es dir nicht vorstellen kannst, wird es vermutlich nicht funktionieren.

 

Schritt 2: Das Aufladen

 

Bildtitel Karate Chop Step 6»Mut reicht nicht. Du musst deine innerste Hemmschwelle überwinden. Wenn du denkst ›Ich tu mir gleich weh‹, wirst du es nicht schaffen. Lenke deine gesamte Konzentration und Energie in deine Hand. Du musst so konzentriert sein, dass du gar nicht merken würdest, wenn dir 5000 Leute zuschauen würden. Am besten du meditierst einige Minuten im Lotussitz. Erst wenn es dir gelungen ist, den Ziegelstein vor deinem geistigen Auge zu zerschlagen, darfst du loslegen.« So der Karatemeister. Es funktioniert auch ohne vorher zu meditieren im Lotussitz.

1. Lege deinen Daumen an deinen Zeigefinger.
2. Beuge deine Finger leicht nach links, wenn du Rechtshänder bist,oder nach rechts, wenn du Linkshänder bist.
3. Hebe deinen Arm weit nach Oben und halte dich bereit herunterzuschlagen.

Schritt 3: Das Draufhauen

 

Bildtitel Karate Chop Step 7»Für den Erfolg sind ausschlaggebend: 20 Prozent Kraft, 20 Prozent Technik und 60 Prozent Konzentration. Du musst die Trägheit des Objekts übertrumpfen. Das heißt, die Handkante saust so unglaublich schnell auf den Stein, dass er keine Zeit hat, sich zu biegen, sondern sofort bricht.« Richtig cool war die Empfehlung des Karatemeisters: »Im Moment des Zuschlagens stößt du einen Schrei aus, das gibt zusätzliche Kraft, empfehlenswert ist Üsssssssssssssssss! oder Kiaiiiiiiiii!«

Das ist bestimmt cool für YouTube oder bei einem großen Auftritt.

1. Schlage energisch mit deinem Arm herunter, bis der Gegenstand bricht.
2. Wenn es nicht bricht, überprüfe, wie es dir geht. Wenn du nur ganz wenig Schmerz spürst, versuch an deiner Schnelligkeit zu arbeiten. Ein bisschen mehr Intensität könnte auch einen erfolgreichen Handkantenschlag bewirken. Die Handkante verträgt einiges, wenn sie auch der Teil ist, der mit dem Holz in Berührung kommt. Wenn man aber noch Anfänger ist, ist es am besten jemanden zu haben, der es einem beibringt oder, wenn das nicht möglich ist, die Hand zunächst vorsichtig und nach viel Übung immer stärker darauf zu schlagen. Wenn du stärkere Schmerzen hast, solltest du an dem Tag nichts mehr machen. Wenn du dich ernsthaft verletzt hast, geh sofort zum Arzt. Fotoquelle (wikihow)

Das Shaolin Showteam: Gute PR ist auch bei den Mönchen wichtig!

Das Showteam des Songshan Shaolin Tempel in der Provinz Henan/China ist Aushängeschild des Muttertempels und weltbekannt. Immerhin touren die Mönche auch weltweit, ihre Shows sind perfekt und ästhetisch dargestellt und füllen die ganz großen Hallen dieser Welt – die Umsätze sind entsprechend. Die sonst enthaltsam lebenden Mönche sichern sich mit dem Geld die Existenz und unterstützen diverse soziale Projekte. Nicht zu verwechseln ist diese PR mit unzähligen Darbietungen von Kung Fu Schulen, die den Namen Shaolin im eigentlichen Sinne unrechtmäßig nutzen und meist Eigenwerbung für ihren Verein machen.

 

Was du wirklich lernen kannst: Die Künste der Shaolin

Shaolin Kung Fu

Shaolin Kung Fu ist die bekannteste Kampfkunst Chinas. Sie besteht aus ca. 200 Formen (Taolu/Kata) und mehreren Kampfsystemen (China Na, Tier Kampfstile, u. v. m.). Diese unterschiedlichen Kampf-, Tierimitations- und Waffenformen enthalten Verteidigungstechniken.

Die Shaolin Mönche lernen und lehren Kung Fu jedoch nicht um zu kämpfen, sondern um das buddhistische Prinzip der Barmherzigkeit zu befolgen.

Das Training ist in ihrer Welt ein einzigartiger Weg, um körperlich und geistig den höchsten Stand zu erreichen. Für Erwachsene und Jugendliche ist Shaolin Kung Fu eine gute Technik für bessere Körperbeherrschung und Flexibilität.

Konzentration und Ausdauer werden gestärkt und Selbstverteidigung für den Notfall vermittelt. (Fotoquelle)

 

Chan-Meditation

 

 

 

Chan-Meditation ist eine sitzende Übung in Stille.

Sie ist ein wichtiges Mittel für die Mönche, die eine höhere spirituelle Entwicklung anstreben. Sie hilft, Stress abzubauen und Spannungen zu lösen und sorgt so für mehr Ausgeglichenheit im Leben.

Beim Meditieren lernt der Schüler, sich von äußeren Reizen abzuschirmen und in Bewusstseinsebenen vorzudringen, die sonst verborgen sind. Meditation stärkt das Selbstwertgefühl, fördert innere Ruhe und Harmonie, sowie Gelassenheit im Alltag. (Fotoquelle)

Shaolin Qi Gong

Qi Gong bedeutet soviel wie „arbeiten an der Lebensenergie (Qi)” und lehrt heilgymnastische und meditative Übungen. Da die Bewegungsabläufe langsam, harmonisch und fließend sind, eignet sich Shaolin Qi Gong sehr gut für ältere und schwache Menschen.

Es führt zur Aufnahme neuer Energie aus der Natur, löst Blockaden, stärkt die Abwehrkräfte, baut Stress und Ärger ab. Bei Herzkreislaufbeschwerden, Nervenleiden, Rheuma, Erschöpfungszuständen, Nervosität, Rücken- und Gelenkbeschwerden, um nur einige zu nennen, hat Qi Gong eine heilende Wirkung. (Fotoquelle)

Tai Chi

 

Tai Chi ist die Kunst der Entspannung. Eine spiralförmige Bewegungsart der Kampfkunst, die auf traditioneller, chinesischer Philosophie beruht. Die Übungen des Tai Chi kräftigen die Rückenmuskulatur und entlasten die Wirbelsäule.

Es wird eine tiefe Bauchatmung gelehrt, die sich positiv auf den Kreislauf und das Nervensystem auswirkt.

Beim Tai Chi steht der gesundheitliche Aspekt an erster Stelle. Diese Kampfkunst mit weichen, fließenden Bewegungen eignet sich für jeden, der Stress im Alltag abbauen möchte, aber auch für ältere und schwache Menschen. (Fotoquelle)

 

 

Das Wichtigste zum Schluss: Die wahre Kampfkunst eines Shaolin

 

„Als ich noch nicht wirklich wusste, was Kampfkunst ist, habe ich so einen Blödsinn auch gemacht.“ sagt mein Meister kopfschüttelnd zu mir, als ich meinen letzten Bruchtest machte.

 

Das Wǔ Dé

武德

少林寺

 

Das Wǔ Dé ist ein Regelwerk, welches im Shaolin Tempel von allen Schülern gelernt wird. Es ist ein wichtiges moralisches Gerüst für alle, die die Kampfkünste studieren.

Das hier vorliegende Wǔ Dé ist die Übersetzung von dem, welches im Tempel in China gelehrt wird.

 

Shaolin Tempel  

Die erwarteten Tugenden:

 

  • Barmherzigkeit
  • Selbstbeherrschung
  • Bescheidenheit

 

 

慈悲

Cí Bēi                Barmherzigkeit

 

Die Barmherzigkeit ist eine wichtige Eigenschaft des menschlichen Charakters – eine barmherzige  Person öffnet ihr Herz fremder Not – und ist eine der Haupttugenden und Pflichten des Buddhismus wie auch des Wǔ Dé, die es zu kultivieren gilt.

Im Buddhismus wird die Barmherzigkeit üblicherweise als Mitgefühl bezeichnet und ist im Kern das Ergebnis meditativer Einsicht und Erlebens. Voraussetzung dafür ist die Achtung vor dem Leben, da diese zur Achtung vor Mitmenschen führt. So hat der wahre Kämpfer, wenngleich sein Körper einer gefährlichen Waffe ähnelt, dennoch ein friedvolles, barmherziges  Herz.

 

自制

Zì Zhì                 Selbstbeherrschung

 

Selbstbeherrschung ist notwendig für einen Kämpfer und für einen Meister, um sich niemals zu einem unnötigen Kampf provozieren zu lassen, um einen unausweichlichen Kampf zu gewinnen und um im Ernstfall das notwendige Maß der Selbstverteidigung niemals zu überschreiten.

Selbstbeherrschung ist aber auch beim Erlernen der Kampfkünste unabdingbar, um diese überhaupt meistern zu können.

Nur mit strenger Disziplin und Unnachgiebigkeit gegen uns selbst können wir das Beste aus uns herausholen und das höchste Ziel erreichen.

 

謙虛

Qiān Xū             Bescheidenheit    

 

Bescheidenheit zeichnet einen Schüler der Kampfkünste im Shaolin Tempel aus. Prahlerei ist ihm fremd. Er bringt den Lehrern und den Leitern des Tempels Respekt entgegen und ordnet sich in die Hierarchie des Tempels unter. Er übernimmt die Aufgaben, die ihm zugedacht werden, und führt sie mit all seiner Kraft aus. Alles was er tut, tut er mit ganzem Herzen.

Bescheidenheit befähigt ihn dazu, sich niemals zu überschätzen und seinen Gegner niemals zu unterschätzen.

 

Shaolin Tempel

Die zu lernenden Tugenden:

 

Der Shaolin Tempel erwartet von seinen Schülern, dass diese im Besitz verschiedener Tugenden sind oder sich diese im Laufe ihrer Ausbildung auf dem Weg zum Meister aneignen.

Diese allgemeinen Tugenden unterscheiden wir in die „Tugenden der Handlung“, die man nach außen trägt, und die „Tugenden des Geistes“, die man im Inneren trägt.

  

Die Tugenden der Handlung

 

謙虛

Qiān Xū             Demut

 

Demut kann nur entstehen, wenn man bereit ist, seinen Stolz zu kontrollieren und manchmal auch zu überwinden. Die Befriedigung der eigenen Wünsche ist nicht über alles andere zu stellen.

Meisterschüler des Shaolin Tempels stellen die Bedürfnisse und Erfordernisse des Tempels über ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

 

尊敬

Zūn Jìng             Achtung

 

Achtung ist die Grundlage aller Beziehungen zu Menschen, Tieren und allen Dingen. Dazu gehört auch die Achtung vor sich selbst.

Im Umgang mit allen Dingen soll ein Schüler Respekt zeigen. Wer keinen Respekt zeigt gegenüber den Lehren und der Leitung des Shaolin Tempels, wird von ihnen auch nicht weiter in den Künsten voran gebracht werden.

Achtung zeigt sich auch in der Einhaltung der Regeln und der Etikette. Das ist die Basis, auf der die Gemeinschaft des Shaolin Tempels funktioniert.

 

正义

            Zhèng Yì           Rechtschaffenheit

 

Rechtschaffenheit ist eine Lebenseinstellung und besagt, dass man das was man für richtig hält, auch tut und das, was man für nicht richtig hält, auch nicht tut. Hierbei sind kulturelle und gesellschaftliche Maßstäbe nicht so entscheidend, wie der Respekt vor allen Menschen und Wesen und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.

Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen, wird von jedem Shaolin Schüler erwartet.

 

信用

            Xìn Yòng           Vertrauen

 

Vertrauen umfasst auch, vertrauenswürdig zu sein und sich selbst vertrauen zu können. Jeder Shaolin Schüler sollte eine Persönlichkeit entwickeln, der man vorbehaltlos vertrauen kann. Vertrauen ist die Basis jeder echten Freundschaft.

Vertrauen ist auch die Basis der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Die Schüler sollen ihren Lehrern und Meistern und der Leitung des Tempels vertrauen, und die Leitung des Tempels und die Meister müssen den Schülern vertrauen können.

 

忠誠

            Zhōng Chéng   Loyalität

 

Loyalität ist die Basis von Vertrauen und jeder Beziehung innerhalb der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Loyalität ist unter Umständen die wichtigste aller Tugenden der Handlung.

Loyalität bedeutet, sich zu den Werten des Shaolin Tempels zu bekennen.

 

Die Tugenden des Geistes

  

 

意志

            Yì Zhì                Wille

 

Ein wichtiges Ziel des Shaolin Tempels ist es, bei seinen Schülern durch die Kampfkünste einen starken Willen zu entwickeln. Das ist notwendig, damit der Schüler seine Ziele nicht aus den Augen verliert und intensiv die Künste studiert.

Ein eiserner Wille, den zu haben von Vorteil ist, darf jedoch nicht zum Nachteil der anderen Angehörigen des Tempels oder des Tempels selbst eingesetzt werden. Er sollte auch nicht anderen Menschen zum Nachteil gereichen.

 

忍耐

            Rěn Nài             Ausdauer

 

Ausdauer bedeutet, unablässig zu üben und zu trainieren. Das gilt sowohl für die physischen als auch für die mentalen Fähigkeiten, die der Schüler im Shaolin Tempel entwickelt.

Ausdauer ist notwendig, um sich in der Kunst und in allen Dingen zu verbessern. Ein Angehöriger des Shaolin Tempels hört niemals damit auf, mit Ausdauer an sich zu arbeiten.

 

毅力

            Yì Lì                  Beharrlichkeit

 

Beharrlichkeit bedeutet, auf das Ziel hinzuarbeiten, etwas zu erlernen. Beharrlichkeit ist es, die den Schüler dazu befähigt, immer wieder zu versuchen, Fehler zu korrigieren und einmal Erlerntes immer wieder auf Fehler zu untersuchen, um diese zu vermeiden.

Beharrlichkeit ist es, die einen Shaolin Schüler niemals darin müde werden lässt, sich zu verbessern.

 

耐心

            Nài Xīn             Geduld

 

Geduld ist die Tugend, die den Schüler befähigt, auch dann weiterzumachen, wenn er den Sinn dessen, was er tut, noch nicht erkennt und wenn ihm das Ziel unerreichbar erscheint. Geduld ist es, die ihn befähigt, ständig an seinem Fortschritt zu trainieren, auch wenn man ihn noch nicht erkennen kann und solange an sich zu arbeiten, bis er wahre Meisterschaft erreicht.

Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden für den Schüler, um richtig und korrekt zu lernen und für den Lehrer, um den Schüler anzuleiten und ihm das Wissen mit Sorgfalt richtig zu vermitteln.

 

勇敢

            Yǒng Gǎn         Mut

 

Mut ist notwendig, um die Kampfkünste zu erlernen und um in schwierigen Situationen richtig zu handeln. Schüler des Shaolin Tempels arbeiten beständig an ihrem Mut.

Dieser Mut ist aber nicht mit dem blinden Mut zu verwechseln, der seinen Ursprung in unkontrollierten Gefühlen, Dummheit oder Angst hat. Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Überwinden derselben.

 

Diese Regeln waren und sind es noch heute eine wichtige Grundvoraussetzung zum Lernen und dem verantwortungsvollem Umgang mit den Kampfkünsten. Sie sichern das Kontrollieren und Bestehen eines reinen Herzens, ohne das man in den Kampfkünsten nicht voranschreiten kann.

Fokus wie ein Mönch

Fokus wie ein Mönch

So entspannt und fokussiert sein wie ein Zen-Mönch


„Keine Zeit“, „nicht gut genug“, „unglücklich“, „nicht geliebt“ oder „körperlich unfit“ – Unzufriedenheit mit sich und dem eigenen Leben ist ja weit verbreitet und oft berechtigt. Es gibt zahlreiche Erfolgstipps und Ratgeber, die jedoch viel zu häufig nur in Resignation und Burnout enden.

Die Entwicklung von den revolutionären Erfolgsrezepten hier  in „The1Challenge“, war ein Prozess über viele Jahre und ist das einzigartige Ergebnis von Wissenschaft, Selbstexperimenten und praktischen Erfahrung von Genies, Supertalente und Megabrains. Mit der The1Challenge habe ich mir vorgenommen, die Welt glücklicher zu machen und dem Menschen zu zeigen, dass Erfolg lernbar ist. Dafür teste ich alle Methoden und Techniken und dokumentiere sie hier in Selbstversuchen.

 

Challenge: Iron Fist – Körper, Geist und Seele müssen immer im Einklang für Höchstleistung sein.

Konzentration, Fokussierung, mentale Stärke und die richtige Technik sind die Grundlage für die Challenge Iron Fist – Ziegelsteine zerschlagen. Als Nicht-Kampfsportler werde ich lernen mit der Hand einen Stapel Ziegelsteine zu zerschlagen. Diese Challenge stellt höchste Anforderungen an Körper und Geist und erfordert höchste Präzision.

 

5-10 Sekunden Fokus reichen!

Bei Dingen, die innerhalb von fünf bis zehn Sekunden erledigt sind, fällt Dir die fokussierte Arbeit sehr leicht. Doch wie schaffst Du es, Dich dauerhaft auf eine Sache zu konzentrieren und am Ball zu bleiben, ohne zu ermüden oder die Motivation zu verlieren? Es ist leichter, als Du denkst. Tatsächlich ist es so, dass nicht verbissene Anstrengung am meisten Erfolg bringt. Im Gegenteil: Um das Maximum aus Deiner geistigen Leistungsfähigkeit herauszuholen, musst Du entspannt sein. Nur so erlangst Du den Flow, der nötig ist, um so schnell und effizient wie möglich auf Deine Ziele zuzustreben.

 

Die daraus resultierenden Erfolgsstrategien sind wie Kochrezepte. Einmal gekocht und für gut empfunden, können sie unendlich dupliziert werden und sind wiederholbar. Selbst wenn Du eine Allergie oder eine Unverträglichkeit hast, lässt Du diese Zutat einfach weg oder ersetzt sie. Zahlreiche berühmte und erfolgreiche Menschen des öffentlichen Lebens haben dafür ihre Lieblingsrezepte offengelegt. „The1Challenge“ ist kein weiterer Eigen-PR-Bericht über Erfolg und persönliches Glück, sondern das umfassende Aufbau- und Verschönerungsprogramm für Dein Leben. Ideal für alle, die wenig Zeit haben, aber glücklicher werden wollen.

 

Freu dich auf einen Monat Fokus & Entspannung wie ein Zen-Mönch. Es werden viele Sachen zertrümmert und durch die Gegend fliegen. Was soll ich für dich im Training bis zum Ziegelstein zertrümmern?